Endlich wieder zusammen kommen und gemeinsam den Spaß auf Rollen genießen – natürlich unter Beachtung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen und der StVO. So dachten wir und organisierten einen Event am Rupingdiek in Wietmarschen Lohne.
Über 30 Sportler trafen sich dort sonntagvormittags, um auf ihren Inlineskates im individuellen Tempo eine oder bis zu vier Runden auf der 5,4 km langen Streck zu rollen.
Maja Hafermalz war mit sechs Jahren die jüngste Teilnehmerin; die ältesten Teilnehmer hatten die 70 bereits hinter sich. Nele Hafermalz und Nele Schaaf (beide neun Jahre alt und aus Lingen) absolvierten trotz teilweise heftiger Windböen die gesamten 22 km. Einige Kinder wurden von Angehörigen teilweise auf Inlineskates oder Fahrrädern begleitet.

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hatte die geplanten Corona-Sicherheitsvorkehrungen genau geprüft und für gut befunden. Zusätzlich wurde für die Dauer der Veranstaltung die Strecke mit einem 30 km/h Tempolimit belegt und für Inlineskater frei gegeben. Bei der Startnummernausgabe wurde peinlichst auf die Mindestabstände geachtet. Vor dem Start mussten die Sportler sich in gekennzeichneten Abrufräumen aufhalten bevor sie zeitversetzt mit einer Minute Abstand über die Startlinie rollen durften.

Anita, unsere stellvertretende Vorsitzende und Jugendwartin übernahm die Zeitmessung und notierte Start-, Durchgangs- und Endzeiten, so dass im Nachgang dieses Events alle Teilnehmer eine Urkunde mit absolvierter Strecke und Zielzeit zugeschickt bekommen konnten. Unmittelbar nach der jeweils letzten Runde durften sich alle die Inline/Speedskating – Goldmedaille voller Stolz um den Hals hängen.

„Weil wir in der Sporthalle auf Inlineskates die Corona-bedingten Mindestabstände nicht sicherstellen können, haben wir bis zum Ende der Sommerferien keine Möglichkeit für Inlineskater-Sportangebote in der Sporthalle. Und weil wir außerdem ein geplantes Freizeitwochenende am Möhnesee absagen mussten, wollten wir unseren Mitgliedern mit dieser Sportveranstaltung eine Freude bereiten“, erklärt Willy und ergänzt, „bis zum Ende der Sommerferien sollten Inlineskater die guten Möglichkeiten auf der Bahn im Emsauenpark nutzen. Und ab Anfang August planen wir dort wieder Skateabzeichen-Prüfungen, zu denen wir über unsere Homepage einladen.“

Vor dem Start mussten sich die Sportler in gekennzeichneten Abrufräumen aufstellen. Die Zuschauer durften sich auf der gegenüber liegenden Straße aufhalten und mussten auf die Corona-bedingten Mindestabstände achten.

 

Stefan und Judith starteten gemeinsam und absolvierten ihre Halbmarathonstrecke in 40 Minuten. Anita übernahm die Zeitmessung und die Zuschauer achten auf die Abstandsregeln wesentlich besser als manche Kunden beim Einkaufen.

 

Nele Schaaf (191) und Nele Hafermalz (beide neun Jahre alt aus Lingen) wurden von ihren Mamas begleitet und rollten vier Runden auf der 5,4 km langen Strecke in einer Stunde und 35 Minuten.