Was macht eigentlich der Vorstand, wenn der regelmäßige Übungsbetrieb unter Corona-Bedingungen nicht stattfinden kann und zusätzlich ein geplantes Freizeitwochenende am Möhnesee abgesagt werden muss?

Antwort: Man sucht nach Alternativen, um den Mitgliedern auch in der Krisenzeit den gemeinschaftlichen Spass auf Rollen zu ermöglichen.

Gesagt, getan! Die Idee für eine Freizeitveranstaltung für alle Alters- & alle Leistungsklassen sollte also am "ausgefallenen Möhnesse-Wochenende" umgesetzt werden.

Zunächst musste beim Landkreis Grafschaft Bentheim die Genehmigung zur Durchführung unter Coronabedingungen eingeholt werden. Dazu war das schriftliche Konzept vorzulegen, das dann auch für gut befunden wurde. Anschließend musste die straßenverkehrsrechtliche Genehmigung beatragt werden. Herr Wegbünder vom Landkreis Grafschaft Bentheim hat uns auf die Bedingungen der StVO hingewiesen. Nach eingehender Erörterung der Möglichkeiten wurde dann für die Dauer unserer Veranstaltung auf der 5,4 km langen Strecke am Rupingdiek eine 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung verfügt und es mussten nach Vorgabe des Landkreises Inlineskater frei und 30 km/h Schilder aufgestellt werden. Diese konnten Petra und Willy am Freitag vom Bauhof Lingen abholen, um sie ab Sonntagvormittag an den vier Zufahrtsstraßen zum Rundkurs aufzustellen. Während der Veranstaltung haben sich dort zur Sicherheit Hermine, Margret, Thomas und Stefan postiert. Zusätzlich wurden "Achtung Skater" Warnschilder aufgestellt, für die Thomas die Ständer gefertigt hatte.

Auf die Einladung zu dieser Freizeitveranstaltung, die Yvonne per E-Mail an die Mitglieder versandte, meldeten sich erfreulich viele Interessierte. Nun mussten noch die Medaillen und Urkunden vorbereitet werden. Markierungen der Fahrtrichtung und die Start/Ziellinie wurden früh am Sonntag angebracht. Reinhard beseitigte Gefahrenquellen an den Straßenecken. Ab 09.30 Uhr konnten die Teilnehmer von Anita und Yvonne ihre Startnummern empfangen, die auf Brust und Rücken anzubringen waren. Das war teilweise ziemlich schwierig, weil Windböen bis fast 50 km/h die Startnummern immer wieder aus den Händen reissen wollten.

Aus vorher gekennzeichneten Bereitstellungsräumen wurden ab 10.00 Uhr um eine Minute zeitversetzt jeweils zwei Starter zur Startlinie gerufen und gestartet. Die Disziplin der Teilnehmer und der Zuschauer (die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einem 2 m Sicherheitsabstand aufhalten durften) war absolut in Ordnung und auf jeden Fall besser als bei vielen Leuten, die mittlerweile beim Einkaufen auf Abstandsregeln nicht mehr achten.

Individuell konnten alle selbst entscheiden, ob sie eine oder bis zu vier Runden auf der 5,4 km langen Strecke rollen. Einige Kinder wurden von Angehörigen auf dem Fahrrad oder auf Inlineskates begleitet. Anita notierte beim Überqueren der Zeillinie die Durchgangszeiten und die Anzahl der gefahrenen Runden. Maya Hafermalz war mit sechs Jahren die jüngste Teilnehmerin und rollte eine Runde. Ihre Schwester Nele und Nele Schaaf (beide neun Jahre alt) schafften sogar vier Runden, begleitet von ihrem Mamas auf Inlineskates. Reinhard und Winfried (unsere 70er) waren sehr flott unterwegs und konnten sogar einige überrunden. Judith, die aufgrund der coronabedingten Absage des HELLA Hamburg Halbmarathons ihren ersten Start über diese Distanz nicht machen konnte, sollte ihre Leistungsfähigkeit auf der HM-Distanz testen. Als Renngemeinschaft mit Stefan S. konnte sie (trotz der immer wieder sehr starken Windböen) 21,1 km in knapp 41 Minuten absolvieren.

Natürlich durften sich alle Teilnehmer nach Abschluss ihrer Runden die "Inline/Speedskating am Rupingdiek"-Medaille voller Stolz um den Hals hängen. Im Nachgang wurden die Zeiten Ausgewertet und Teilnahme/Ergebnisurkunden per E-Mail verschickt.
Einhellige Rüückmeldung der Teilnehmer: Das war eine tolle Veranstaltung und hat sehr viel Spaß gemacht.

Den Abbau der Verkehrsschider und die Abgabe beim Bauhof übernahmen Petra und Stefan G.

Der EL-Kurier berichtet in seiner Sonntagsausgabe vom 05.07.20 über unsere Veranstaltung

Bis zu den Sommerferien können Interessierte Mittochvormittag zum Federball Spiel in die Sporthalle kommen.
Bitte vorher bei Reihard anmelden.
Bis zum Ende der Sommerferien solltet Ihr die guten Möglichkeiten auf der Bahn im Emsauenpark nutzen, wo Ihr montags und freitags auch mal uneren Leitungskids beim Training zuschauen könnt.

In den Sommerferien wird Klemen im Rahmen der Lingener Ferienfreizeit Inlineskaten anbieten und ab Anfang August informieren wir Euch auf unserer Homepage über aktuelle Inlineskater-Aktionen auf der Bahn im Emsauenpark.

Bleibt gesund und genießt den Sommer auf den schnellen Rollen!

 

Vor dem Start mussten sich die Sportler in gekennzeichneten Abrufräumen aufstellen. Die Zuschauer durften sich auf der gegenüber liegenden Straße aufhalten und mussten auf die Corona-bedingten Mindestabstände achten.

 

Stefan und Judith starteten gemeinsam und absolvierten ihre Halbmarathonstrecke in 40 Minuten. Anita übernahm die Zeitmessung und die Zuschauer achten auf die Abstandsregeln wesentlich besser als manche Kunden beim Einkaufen.

 

Nele Schaaf (191) und Nele Hafermalz (beide neun Jahre alt aus Lingen) wurden von ihren Mamas begleitet und rollten vier Runden auf der 5,4 km langen Strecke in einer Stunde und 35 Minuten.