Über unser Engagement im Bereich der Integration von Flüchtlingen berichtet die NOZ:

Fit auf Rollen!
Über unser Engagement im Bereich der Integration von Flüchtlingen berichtet die NOZ:

Neues ausprobieren, Bewährtes erhalten und dabei die Fitness fördern und Spaß haben. So etwa können wir das Ergebnis der diesjährigen Mitgliederversammlung der Emsland-Inliner zusammenfassen.
Harald Kuhr, Vizepräsident im Kreissportbund Emsland war ein gern gesehener Gast bei der Mitgliederversammlung bei unserer Jahreshauptversammlung.
Nach einem Grußwort des KSB-Präsidiums überreichte er die Bronzene Ehrennadel vom Landessportbund Niedersachsen an Yvonne Zech für mehr als zehnjähriges ehrenamtliches Engagement in der Vorstandsarbeit.

Willy, unser Vorsitzender berichtete über die gravierenden Einschränkungen, die durch die Corona Krise bedingt waren. Er stellte fest, dass Im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie nur knapp ein Viertel der üblichen Übungs- und Trainingsangebote stattfinden konnten. In der Folge verzeichnete unser Verein einen Mitgliederschwund von fast 20 %, der allerdings zu einem Drittel durch Neuzugänge abgemildert wurde.
Reinhard stellte in seinem Kassenbericht fest, dass der Verein trotz Mitgliederschwund auf einem soliden finanziellen Fundament stehe. Helmut Heidemann lobte als Kassenprüfer die ordnungsgemäße Kassenführung. Seinem Antrag auf Entlastung des Vorstandes folgte die Mitgliederversammlung einstimmig.
Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurden Willy als Vorsitzender und Yvonne als Schriftführerin einstimmig in ihrem Ämtern bestätigt. Marianne Müller wurde für ein Jahr in den erweiterten Vorstand gewählt. Ins Amt als Kassenprüfer wurde Petra Goerke gewählt, weil Jürgen turnusgemäß ausscheiden musste. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.
Knapp dreiviertel unserer Mitglieder unterstützen uns als passive Mitglieder. Insbesondere auch für diesen Personenkreis soll das Fitness und Bewegungsangebot erweitert werden.
Neue Fitness- und Freizeitangebote sind auf Grundlage der Mitgliederbefragung geplant.
Beispielsweise: Geocaching, kombinierte Rad- und Inliner-Touren sowie Kletter-Events. Zudem wird zwei Mal wöchentlich zum Federball spielen eingeladen. Eine Kanu-Tour auf der Ems und ein Ausflug zur Nordsee sowie ein Wochenende am Möhnesee werden das Jahresprogramm 2022 abrunden.
Neben den bereits bestehenden Übungs- und Trainingsangeboten für Inlineskater ist wieder eine Integrationsgruppe für Migranten-Kinder und Eltern eingerichtet. Außerdem bieten wir Anfängerkurse für Inlineskating an und wirken bei Projekttagen an der Marien-Schule mit.
Aktuelle Informationen erhalten Mitglieder direkt per WhatsApp.
Tagesaktuelle Informationen zu Übungsstunden, Aktionen und Veranstaltungen sowie zu Kursangeboten sind auf der Homepage www.emsland-inline.de zu finden.
Hier gehts zum Protokoll der Mitgliederversammlung 2022
Geocaching Touren im Wald, am Dortmund-Ems-Kanal oder in der Innenstadt sind einmal monatlich vorgesehen


Auf dem Bahntrassenweg Münsterland werden wir mit Inlineskates und/oder Fahrrädern den tollen Asphalt genießen


Eine Fahrt mit dem Zug nach Norddeich und wandern, skaten oder Rad fahren am Deich ist geplant.
Chillen ist natürlich auch eine Möglichkeit. 🙂


Ein Fitness – und Freizeit – Wochenende am Möhnesee vom 09. bis 11.09. ergänzt unser Jahresprogramm



Das traditionelle Eislaufen auf dem Lingener Weihnachtsmarkt soll am Samstag vor dem 3. Advent stattfinden

Der sportliche Höhepunkt des Jahres wird die Teilnahme am Berlin-Inlineskater-Marathon

Unter Beachtung aller Corona Schutzmaßnahmen konnten wir Anfang Oktober – mit halbjähriger Verspätung – unsere Mitgliederversammlung in der Sporthalle der Matthias-Claudius-Grundschule durchführen. Unser Vorsitzender Willy Ruygh begrüßte die Teilnehmer und stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. In seinem Bericht zum Jahr 2020 musste Willy auf die erheblichen Einschränkungen eingehen, die durch die Corona Pandemie bedingt waren. So konnten 2020 nur knapp 30 Prozent der geplanten Übungs- und Trainingsstunden durchgeführt werden und die Kooperationen mit Schulen und die Ferienangebote mussten komplett ausfallen. Noch vor Ausbruch der Pandemie wurde im Februar ein Tanz-Workshop angeboten, der sehr gut besucht war. Im Juni 2020 war der vereinsinterne Event am Rupingdiek in Lohne ein großer Erfolg. 30 Mitglieder im Alter zwischen neun und über 70 Jahren sind dabei auf Inlineskates bis zu 21 km gerollt. Die Kinder wurden teilweise von ihren Eltern auf Inlineskates oder per Fahrrad begleitet. Die Deutsche Meisterschaft in Groß Gerau war 2020 der einzig mögliche Wettkampf im Kinder- und Jugendbereich. Judith Bruns belegte dabei einen 11. und 15. Rang. Judith nahm außerdem an der Ausbildung zum DOSB/DRIV Trainer Inline/Speedskaten teil. Nach bestandener Prüfung ergänzt sie nun unser Trainerteam.
Unsere Trainer und Vorstandmitglieder absolvierten eine vom KSB Emsland angebotene Erste Hilfe Weiterbildung.
An einem Sechs-Stunden Rennen in den Niederlanden, aus dessen Erlös krebskranke Kinder unterstützt werden, beteiligte sich ein Sechser-Team bestehend aus Eva, Judith, Klemen, Reinhard, Stefan und Willy.
Der Kassenbericht bestätigte die stabile Finanzlage des Vereins – trotz aller Einschränkungen durch die Corona Pandemie. Jürgen Fehler lobte als Kassenprüfer die übersichtliche und korrekte Kassenführung. Seinem Antrag auf Entlastung folgte die Versammlung einstimmig.
Turnusgemäß standen zur Wahl: die stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart sowie der erweiterte Vorstand. Einstimmig gewählt und im Amt bestätigt wurden Anita Bruns als stellvertretende Vorsitzende und Reinhard Veltrup als Kassenwart. Ellen van der Loos, Judith Bruns und Dr. Klemen Zaksek wurden als Beisitzer gewählt. Heinz-Hermann Walterbach schied satzungsgemäß nach zweijähriger Tätigkeit als Kassenprüfer aus. Helmut Heidemann wurde einstimmig als Nachfolger gewählt.
Soweit möglich, soll der Trainings- und Übungsbetrieb wieder regelmäßig stattfinden. Federball spielen am Freitagvormittag und Samstagnachmittag wird fester Bestandteil im Vereinsangebot. Weitere Ideen zur Erweiterung des Sport- und Freizeitangebotes im Verein wurden diskutiert und sollen 2022 realisiert werden.
Ab sofort bieten wir auch für Nichtmitglieder eine Vorbereitung auf die Inlineskater Halbmarathon und Marathon Veranstaltungen der Saison 2022 an. Interessierte können sich bei Willy, Tel.: 0591 63110 informieren und anmelden.
Tagesaktuelle Informationen zu den Trainings- und Übungsangeboten auf der Startseite www.emsland-inline.de.

Weiterhin agieren als geschäftsführender Vorstand v.l.: Anita (stellvertretende Vorsitzende), Reinhard (Kassenwart), Yvonne (Schriftführerin) und Willy (Vorsitzender).
Für langjähriges Engagement in der Vorstandsarbeit wurden Yvonne mit der Bronzenen Ehrennadel des KSB Emsland und Reinhard mit der Bronzenen Ehrennadel des LSB Niedersachsen geehrt.
2020 wurde der Berlin-Marathon aufgrund der Cornapandemie abgesagt. Mit einem umfangreichen Hygiene-Konzept wollten die Veranstalter die Durchführung des weltweit wichtigsten Inline/Speedskaterevents ermöglichen. Das ist „Gott sei Dank“ auch gelungen.
Eine gemeinsame Trainingsvorbereitung im Jahr 2021 war (fast) unmöglich und so bereiteten sich unsere Protgonisten individuell auf den Marathon vor.
Bei optimalem Herbstwetter starteten dann am letzten Septemberwochenende 2021 knapp 2500 Sportler/innen zum 47. Berlin-Marathon, von denen etwa 2100 erfolgreich das Ziel erreichten.
Für alle galt es, vorrangig unverletzt im Ziel anzukommen.
Aufwändige Hygieneschutzmaßnahmen sollten eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhindern. So musste zur Kleiderabgabe und bis zum Start eine Mund-/Nasenbedeckung getragen werden und nach dem Zieleinlauf wurden statt der sonst üblichen Medaillen medizinische Mund-/Nasenbedeckungen an die Sportler/innen ausgehändigt. Die Medaillen waren dieses Mal zu spät angeliefert worden. Deshalb konnten die meisten erst später bei der Kleiderrückgabe verteilt werden.

Die Ergebnisse unserer Sportler/in:
| Vorname | Name | AK | Platz gesamt | Platz AK | Nettozeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Yvonne | Zech | 40 | 243 | 50 | 01:50:13 |
| Klemen | Zaksek | 50 | 283 | 66 | 01:24:40 |
| Helmut | Heidemann | 50 | 1071 | 385 | 02:02:47 |
| Heinz-Hermann | Walterbach | 50 | 1207 | 426 | 02:07:46 |
| Winfried | Bredenbröker | 70 | 368 | 10 | 01:30:52 |
| Willy | Ruygh | 70 | 883 | 33 | 01:50:13 |
Mit dabei Mitglieder anderer Vereine, die auch bei uns Mitglied sind
SVA Salzbergen/Emsland-Inline e. V.
| Vorname | Name | AK | Platz gesamt | Platz AK | Nettozeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Stefan | Siepker | 35 | 32 | 3 | 01:11:56 |
SUS Buer/Emsland-Inline e. V.
| Vorname | Name | AK | Platz gesamt | Platz AK | Nettozeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Andreas | Löwen | 40 | 856 | 170 | 01:49:00 |
TAV Bonn/Emsland-Inline e. V.
| Vorname | Name | AK | Platz gesamt | Platz AK | Nettozeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Karsten | Gutzmer | 50 | 560 | 214 | 01:36:50 |
EL-Kurier am Sonntag, 25.07.2021

Veröffentlichung mit Genehmigung der EL-Kurier Redaktion

Das Team der Emsland-Inliner, das am 05.09. beim Sechs-Stunden-Rennen im Flevoland (NL) starten und Gelder für krebskranke Kinder sammeln will.
Von rechts: Judith Bruns (Brögbern), Eva Neerschulte (Lingen), Willy Ruygh (Lingen als Ersatzmann), Reinhard Veltrup (Dalum), Stefan Siepker (Salzbergen) und Dr. Klemen Zaksek (Lingen).
Emsland-Inline skatet gegen Kinderkrebs
Sechs Mitglieder des Emsland-Inline e. V. wollen am 05. September mit ihrem Start beim KIKA Sechsstunden-Inlineskater-Rennen den Kampf gegen Kinderkrebs unterstützen. Die Veranstalter sammeln Geld für Forschung und andere Initiativen und wollen helfen, das Leid der von Kinderkrebs betroffenen Familien zu lindern. Die Altersspanne des Emsland-Inline-Teams reicht von 15 bis über 70 Jahre und besteht aus Freizeitskatern und Leistungssportlern.
Seit vielen Jahren veranstaltet KIKA diesen außergewöhnlichen Sportevent als 24 Stunden-Rennen im Flevoland (NL). Corona bedingt wurde in diesem Jahr die Wettkampfdauer auf sechs Stunden reduziert. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit als Einzelstarter, als Zweier Tam oder als Team mit sechs Personen auf dem etwa drei km langen Rundkurs zu skaten. Die Teams agieren mit einem Staffelsystem, sodass gleichzeitig immer nur ein Fahrer pro Team unterwegs ist, der die Runden skatet. Jedes Team hat seinen eigenen Platz wo der Staffelwechsel erfolgt. Ob man sich selbst als Ziel vornimmt, die persönlichen Bestzeiten zu verbessern oder möglichst viele Runden schaffen möchte, bleibt jedem Einzelfahren oder den Teams überlassen. Vorrangig soll die Freude an einer Sportveranstaltung mit Gleichgesinnten stehen. Außerdem suchen die Teilnehmer Sponsoren, die der guten Sache zur Finanzierung helfen.
Die Teilnehmer:
Judith Bruns, (Brögbern 2005) Schülerin im Gymnasium Georgianum Lingen:
Ich freue mich, mit meiner Teilnahme eine gute Sache unterstützen zu können. Seit meinem vierten Lebensjahr skate ich und werde Ende August in Groß Gerau bei den Deutschen Speedskating Meisterschaften starten. Es ist schon toll, beim KIKA endlich wieder mal gemeinsam mit Sportfreunden aus meinem Verein an einer Sportveranstaltung teilnehmen zu können.
Eva Neerschulte, (Lingen 2001), Schülerin der BBS Lingen Wirtschaft
Am KIKA Rennen nehme ich teil, weil ich mich auf eine spezielle Veranstaltungen auf Inlineskates freue. Als ich von dem Rennen hörte, war ich direkt begeistert, weil es eine besondere Herausforderung ist. Außerdem ist es in diesem Jahr eine der wenigen Möglichkeiten an einem Rennen teilzunehmen und sich somit für das Training zu belohnen. Es ist auch ein guter Austausch mit anderen Skatern. Mit dem Team zu starten, wird eine interessante Erfahrung. Also hoffen wir, dass das Ganze stattfindet und wir starten können. Seit 2008 skate ich.
Stefan Siepker, (Salzbergen 1984), Konstrukteur Maschinenbau
Ich skate seit meinem fünften Lebensjahr (Speedskating seit 2005) und habe bereits am KiKa teilgenommen. Ich fand die Atmosphäre und den Teamgeist dort immer großartig. Auch wenn dieses Mal wohl nicht im Windschatten gefahren wird, kommt doch sicherlich endlich wieder ein Wettkampffeeling auf.
Dr. Klemen Zaksek, (1978 Lingen) Data Scientist bei der Rosen Gruppe
Sport hat mich schon immer begeistert. Geboren bin ich in Slowenien, wo sich Skifahren als Nationalsport in der Zeit der Olympischen Spiele in Sarajevo etablierte. Inlineskaten ist die einzige Möglichkeit, im Emsland etwas Ähnliches zu erleben wie beim Skifahren – sobald man den Schwung raus hat, ist es fast wie Slalom fahren. Leider ist Inlineskaten doch „nur“ ein Einzelsport. Ein paar schneearme Winter haben mich als Kind vom Skifahren zum Handball gebracht, wo der Mannschaftsgeist in Vordergrund steht. Rennen wie KIKA finde ich wunderbar, denn als Teil einer Mannschaft kann man zusammen etwas Großes erreichen. Neben dem Sport und Spaß ist der wahre Grund dieses Rennens noch viel wichtiger – es geht darum, Mittel für krebskranke Kinder zu sammeln. Es ist niemals schön krank zu sein, aber schwer erkrankte Kinder zu sehen, ist Herz zerreißend. Sie sollen spielen und Möglichkeiten bekommen, nicht nur mit Schmerzen im Bett zu liegen. Hoffentlich wird unser kleiner Beitrag helfen, dass sie effektivere, schnellere und schmerzfreiere Behandlung erhalten.
Helmut Heidemann, (Meppen 1962)
Ich skate seit 2007 im Verein und habe schon einige Marathon-Rennen auf Skates mitgemacht. Leider habe ich mich letzte Woche bei einem Sturz verletzt und muss abwarten, ob ich das Team beim KIKA unterstützen kann.
Reinhard Veltrup, (Geeste-Dalum 1950), Pensionär
Vor 15 Jahren habe ich Inlineskaten als Ergänzung zu meinen sportlichen Aktivitäten entdeckt und bin inzwischen bei vielen Marathon und Halbmarathon-Rennen auf Skates gestartet. Am KIKA 24-Stunden-Rennen habe ich schon zwei Mal teilgenommen, weil mir die Idee der Unterstützung krebskranker Kinder am Herzen liegt. Mich freut es sehr, dass ich dafür unsere Mitglieder – insbesondere die jüngeren – begeistern konnte. Beim Emsland-Inline e. V. bin ich seit zehn Jahren Kassenwart und Trainer. Inlineskaten ist eine hervorragende Möglichkeit für gesunden Sport in jedem Lebensalter, bei dem Fitness aufgebaut, das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und die Gelenke geschont werden.
Willy Ruygh, (Lingen 1948), Pensionär
Für das KIKA Event stehe eigentlich nur ich als Ersatzmann auf den Rollen. Mich hat die Idee zur Teilnahme an einer Veranstaltung, die das Leid auf dieser Welt lindern möchte, sehr überzeugt. Deshalb freue ich mich, dass unser Team dort starten will. Inlineskaten habe ich 1992 für mich entdeckt als hervorragende Alternative zum Joggen; insbesondere weil dabei die Gelenke besser geschont werden. Unser Verein wurde 2005 gegründet und besteht aus derzeit 156 Mitgliedern. Die jüngsten Aktiven sind knapp vier Jahre alt und einige unserer älteren Aktiven haben die 70 bereits deutlich überschritten. Leider musste Corona-bedingt der Berlin-Marathon abgesagt werden, bei dem ich zum 22. Mal auf Inlineskates dabei gewesen wäre. Als Alternative ist KIKA für sehr viele Skater aller Alters- und Leistungsklassen eine außergewöhnlich willkommene Chance, einen sportlichen Tag mit Sportfreunden zu verbringen und dabei auch noch etwas Gutes zu tun. Ich hoffe, dass sich Sponsoren finden, die unser Engagement beim KIKA finanziell fördern.
Willy Ruygh
Aufgrund der Corona bedingten Einschränkungen beim Übungsbetrieb und der Absage einer geplanten Wochenendfreizeit am Möhnesee organisierten wir für unsere Mitglieder aller Altersgruppen und aller Leistungsklassen eine Aktion am Rupingdiek (Wietmarschen-Lohne).
Zunächst musste beim Landkreis Grafschaft Bentheim die Genehmigung zur Durchführung unter Coronabedingungen eingeholt werden. Dazu war das schriftliche Konzept vorzulegen, das dann auch für gut befunden wurde. Anschließend musste die straßenverkehrsrechtliche Genehmigung beatragt werden. Herr Wegbünder vom Landkreis Grafschaft Bentheim hat uns auf die Bedingungen der StVO hingewiesen. Nach eingehender Erörterung der Möglichkeiten wurde dann für die Dauer unserer Veranstaltung auf der 5,4 km langen Strecke am Rupingdiek eine 30 km/h Geschwindigkeitsbeschränkung verfügt und es mussten nach Vorgabe des Landkreises Inlineskater frei und 30 km/h Schilder aufgestellt werden. Diese konnten Petra und Willy am Freitag vom Bauhof Lingen abholen, um sie ab Sonntagvormittag an den vier Zufahrtsstraßen zum Rundkurs aufzustellen. Während der Veranstaltung haben sich dort zur Sicherheit Hermine, Margret, Thomas und Stefan postiert. Zusätzlich wurden „Achtung Skater“ Warnschilder aufgestellt, für die Thomas die Ständer gefertigt hatte.
Auf die Einladung zu dieser Freizeitveranstaltung, die Yvonne per E-Mail an die Mitglieder versandte, meldeten sich erfreulich viele Interessierte. Nun mussten noch die Medaillen und Urkunden vorbereitet werden. Markierungen der Fahrtrichtung und die Start/Ziellinie wurden früh am Sonntag angebracht. Reinhard beseitigte Gefahrenquellen an den Straßenecken. Ab 09.30 Uhr konnten die Teilnehmer von Anita und Yvonne ihre Startnummern empfangen, die auf Brust und Rücken anzubringen waren. Das war teilweise ziemlich schwierig, weil Windböen bis fast 50 km/h die Startnummern immer wieder aus den Händen reissen wollten.
Aus vorher gekennzeichneten Bereitstellungsräumen wurden ab 10.00 Uhr um eine Minute zeitversetzt jeweils zwei Starter zur Startlinie gerufen und gestartet. Die Disziplin der Teilnehmer und der Zuschauer (die sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit einem 2 m Sicherheitsabstand aufhalten durften) war absolut in Ordnung und auf jeden Fall besser als bei vielen Leuten, die mittlerweile beim Einkaufen auf Abstandsregeln nicht mehr achten.
Individuell konnten alle selbst entscheiden, ob sie eine oder bis zu vier Runden auf der 5,4 km langen Strecke rollen. Einige Kinder wurden von Angehörigen auf dem Fahrrad oder auf Inlineskates begleitet. Anita notierte beim Überqueren der Zeillinie die Durchgangszeiten und die Anzahl der gefahrenen Runden. Maya Hafermalz war mit sechs Jahren die jüngste Teilnehmerin und rollte eine Runde. Ihre Schwester Nele und Nele Schaaf (beide neun Jahre alt) schafften sogar vier Runden, begleitet von ihrem Mamas auf Inlineskates. Reinhard und Winfried (unsere 70er) waren sehr flott unterwegs und konnten sogar einige überrunden. Judith, die aufgrund der coronabedingten Absage des HELLA Hamburg Halbmarathons ihren ersten Start über diese Distanz nicht machen konnte, sollte ihre Leistungsfähigkeit auf der HM-Distanz testen. Als Renngemeinschaft mit Stefan S. konnte sie (trotz der immer wieder sehr starken Windböen) 21,1 km in knapp 41 Minuten absolvieren.
Natürlich durften sich alle Teilnehmer nach Abschluss ihrer Runden die „Inline/Speedskating am Rupingdiek“-Medaille voller Stolz um den Hals hängen. Im Nachgang wurden die Zeiten Ausgewertet und Teilnahme/Ergebnisurkunden per E-Mail verschickt.
Einhellige Rüückmeldung der Teilnehmer: Das war eine tolle Veranstaltung und hat sehr viel Spaß gemacht.
Den Abbau der Verkehrsschider und die Abgabe beim Bauhof übernahmen Petra und Stefan G.
Der EL-Kurier berichtet in seiner Sonntagsausgabe vom 05.07.20 über unsere Veranstaltung
Bis zu den Sommerferien können Interessierte Mittochvormittag zum Federball Spiel in die Sporthalle kommen.
Bitte vorher bei Reihard anmelden.
Bis zum Ende der Sommerferien solltet Ihr die guten Möglichkeiten auf der Bahn im Emsauenpark nutzen, wo Ihr montags und freitags auch mal uneren Leitungskids beim Training zuschauen könnt.
In den Sommerferien wird Klemen im Rahmen der Lingener Ferienfreizeit Inlineskaten anbieten und ab Anfang August informieren wir Euch auf unserer Homepage über aktuelle Inlineskater-Aktionen auf der Bahn im Emsauenpark.
Bleibt gesund und genießt den Sommer auf den schnellen Rollen!

Vor dem Start mussten sich die Sportler in gekennzeichneten Abrufräumen aufstellen. Die Zuschauer durften sich auf der gegenüber liegenden Straßenseite aufhalten und mussten auf die Corona-bedingten Mindestabstände achten.

Stefan und Judith starteten gemeinsam und absolvierten ihre Halbmarathonstrecke in 40 Minuten. Anita übernahm die Zeitmessung und die Zuschauer achten vorbildlich auf die Abstandsregeln.

Nele Schaaf (191) und Nele Hafermalz (beide neun Jahre alt aus Lingen) wurden von ihren Mamas begleitet und rollten vier Runden auf der 5,4 km langen Strecke in einer Stunde und 35 Minuten.

Nach unserer Veranstaltung wurde die 5,4 km Runde am Rupingdiek als Skaterstrecke offiziell ausgewiesen.